China will in Deutschland Chipfirmen kaufen

In Deutschland wird über Übernahmen deutscher Unternehmen der Halbleiterindustrie durch chinesische Investoren diskutiert. Am Mittwoch untersagte das Bundeswirtschaftsministerium wie gefordert zwei Verkäufe nach China.

Die Volksrepublik zeigt definitiv ihren Wunsch, ihre Fähigkeiten in diesem wichtigen Sektor auszubauen, und zeigt einen globalen Einkaufsbummel.

Versuche, die europäische Chip-Fertigung von chinesischen Unternehmen zu übernehmen, bereiten nicht nur der deutschen Regierung, sondern auch Großbritannien Sorge. Dort wird derzeit der Verkauf der Newport Wafer Fab, der größten britischen Chipfabrik, an China diskutiert.

Vor etwa einem Jahr gab das Unternehmen bekannt, dass es von der chinesischen Firma Nexperia übernommen wird. Seitdem wird der Deal nach den neuen nationalen Sicherheits- und Investitionsgesetzen des Vereinigten Königreichs geprüft. Eine dritte Entscheidung wurde im Oktober verschoben.

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Chinas Nachfrage nach Halbleitern ist riesig, aber andere Länder der Welt kaufen nicht so viele Chips. Die Volksrepublik veranstaltete diesen Austragungsort erstmals seit 2005. Daher priorisiert die chinesische Regierung seit vielen Jahren die Entwicklung der heimischen Industrie.

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Trotz starkem Wachstum ist Chinas Ehrgeiz noch lange nicht am Ende.

Peking hat sich in seiner 2015 veröffentlichten Strategie „Made in China 2025“ bereits die Selbstversorgung mit „Schlüsselmaterialien“ bis 2025 zum Ziel gesetzt. Dazu gehört die Chipindustrie. Damals wollte China, dass 70 Prozent seines Halbleiterbedarfs von einheimischen Herstellern gedeckt werden, und ließ das Land offen, ob das bedeuten würde, dass auch ausländische Hersteller in China produzieren würden.

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Chinas Chipindustrie hat in den letzten Jahren stark aufgeholt, aber vom erklärten Ziel ist sie noch lange nicht entfernt. Laut dem Analystenhaus Daxue Consulting rechnet Chinas Halbleiterindustrie je nach Region bis 2021 mit einem Umsatzwachstum zwischen 20 und 30 Prozent.

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Laut Marktforscher IC Insights; In der Volksrepublik produzierte Chips werden 2021 16,7 Prozent des gesamten chinesischen Marktes für Halbleitergeräte ausmachen, gegenüber 12,7 Prozent. Analysten prognostizieren diesem Segment ein Wachstum von 4,5 Prozent von 2021 bis 2026 auf 21,2 Prozent. Das ist eine Menge. Ich bin noch nicht selbstständig.

Der Grund für den schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten des Landes liegt darin, dass die chinesische Regierung in den letzten Jahren stark in den Sektor investiert hat, ebenso wie privates Kapital. Das sogenannte größte nationale Investitionsprogramm in einem einzigen „Big Fund“ brachte bis Mitte 2021 39 Milliarden Dollar ein.

Sanktionen können weiterhin versagen.

Große finanzielle Unterstützung führte nicht nur zu Wachstum, sondern auch zu großen Zuweisungen. Sie gründeten Scheinfirmen, die sich schnell in leere Hüllen verwandelten, obwohl sie mit riesigen Geldsummen unterstützt wurden.

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Chinas Halbleiterindustrie hinkt dem internationalen Markt noch immer weit hinterher, insbesondere in Bezug auf Fertigung und Entwicklung. Andererseits, Die chinesische Industrie ist stärker am Aufbau der Halbleiter-Wertschöpfungskette beteiligt als in anderen Bereichen. Mehr Stärke im Test- und Verpackungssegment, schrieb das Analysehaus Gavekal.

Chinas Halbleiterindustrie steht vor großen Kopfschmerzen aus den USA. Im Oktober kündigte das US-Handelsministerium neue Sanktionen gegen den Exportsektor an. Laut einer aktuellen Analyse des Analyseunternehmens Gavekal stellen diese Sanktionen eine „ernsthafte Bedrohung“ dar.

Wenn es vollständig umgesetzt würde, würde es Chinas Fähigkeit beeinträchtigen, die Chips zu entwerfen und herzustellen, die für fortschrittliche Rechenzentren und Supercomputer benötigt werden, hieß es.

Mehr: Die Bundesregierung hat eine weitere chinesische Übernahme eines deutschen Halbleiterunternehmens blockiert.

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