Coldplay spielt bei Konzert Protesthymne

DDie britische Band Coldplay nutzte ein bekanntes Protestlied, um sich mit den regimekritischen Demonstrationen im Iran zu solidarisieren. Es gebe viele Orte auf der Welt, an denen die Menschen nicht frei seien, “insbesondere im Iran in diesem Moment”, sagte Sänger Chris Martin bei einem Konzert in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, wie eine Aufzeichnung zeigt. „Wir wollen etwas tun, um zu zeigen, dass wir alle Frauen und alle unterstützen, die im Iran und überall für die Freiheit kämpfen.“

Auch Lesen :  Vorschau: TV-Tipps am Sonntag (06.11.2022)

Am Freitagabend (Ortszeit) spielte die Band dann den Song „Baraye“ (für). Zunächst war nur die iranische Sängerin Sherwin Hajipour zu hören, dann trat die Schauspielerin Golshifteh Farahani auf die Bühne von Buenos Aires. „Das Lied ist auf Persisch, also kann ich es nicht singen“, sagte Martin zuvor, wie in einem YouTube-Video zu sehen ist. “Aber wir werden es zusammen singen.”

Auch Lesen :  Hamburger Bücherhallen nehmen keine „unnötigen Bücher“ zum Heizen

“Baraye” gilt als inoffizielle Hymne der seit Ende September andauernden Proteste im Iran. In dem Lied artikuliert Hajipur die Forderungen der jungen Demonstranten vor allem musikalisch. „Für die Sehnsucht nach einem normalen Leben, auf der Straße zu tanzen, sich ohne Angst zu küssen, nach einem rostigen Kopf“, heißt es in Teilen des Songs. Die 25-jährige Sängerin wurde fast über Nacht im ganzen Land berühmt. Später wurde er von der iranischen Justiz festgenommen, zunächst aber gegen Kaution freigelassen. Die Band Coldplay beendete ihre Welttournee für das Album „Music of the Spheres“ in Buenos Aires.

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button