COP 27: Scholz wirbt für globalen Klimaclub

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Scholz fördert den globalen Klimaclub

Scholz sagt 170 Millionen Euro zur Bekämpfung von Klimaschäden in Entwicklungsländern zu

Bundeskanzler Olaf Scholz hat in seiner Rede auf der UN-Klimakonferenz in Ägypten 170 Millionen Euro Hilfe für Entwicklungsländer bei der Bewältigung von Klimaschäden zugesagt. Deutschland werde “insbesondere die am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder unterstützen”, sagte Scholz.

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Auf der Klimakonferenz COP 27 hat Bundeskanzler Olaf Scholz für einen Klimaclub geworben. Die Idee ist, sich gemeinsam auf Regeln und Standards zu einigen. Unterdessen benötigen Entwicklungsländer 2,4 Billionen Dollar für den Klimaschutz.

BUndescacher Olaf Scholz entwickelte auf der Weltklimakonferenz in Ägypten seine Idee eines Weltklimaclubs. Alle Staaten der Welt seien eingeladen, sagte der SPD-Politiker am Dienstag bei einer Diskussionsveranstaltung mit anderen Staats- und Regierungschefs. Viele Industriezweige müssen schnell klimafreundlich umgestellt werden, etwa die Zement- und Stahlproduktion. Gemeinsam sollen Regeln und Standards vereinbart werden, damit der Wettbewerb nicht durch die hohen Investitionen verzerrt wird.

Die Kanzlerin betonte, dass angesichts der weiter steigenden Treibhausgasemissionen die Zeit drängt. Was jetzt gebraucht wird, ist die nächste „industrielle Revolution“. Noch in diesem Jahr will er den Grundstein für den Wetterclub legen. Die Partnerschaft wird den Wohlstand der teilnehmenden Nationen steigern und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen. Ende Juni unterstützte die Gruppe der demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) Scholz’ Idee.

Laut dem auf dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau bekannt gegebenen Konzeptpapier ist das Ziel des Klimaclubs die Reduzierung der Treibhausgasemissionen inklusive Messung und Aufzeichnung. Sie wollen sich auch mit der Verlagerung der Produktion in andere Länder mit milderen Klimabedürfnissen befassen. Ein weiteres Ziel sollte der Klimawandel der Branche sein. Mit der Energiekooperation wollen die G7-Wirtschaftsmächte armen Nationen beim Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft helfen.

Entwicklungsländer brauchen 2,4 Billionen Dollar

Laut einem Bericht der Klimakonferenz COP 27 benötigen Entwicklungsländer bis 2030 rund 2,4 Billionen Dollar pro Jahr für den Klimaschutz. „Um die heutigen Entwicklungsherausforderungen zu lösen, ist es unerlässlich, große Mengen an Klimafinanzierung freizusetzen“, sagt Vera Songwe, eine der Autorinnen des Berichts, sagte am Montag.

Laut dem Bericht, der von Ägypten und dem Vereinigten Königreich – den Gastgebern des aktuellen und früheren Klimagipfels – in Auftrag gegeben wurde, sollten Billionen von Dollar an jährlichem Investitionsbedarf aus externen Mitteln gedeckt werden, der Rest aus öffentlichen und persönlichen Mitteln Land. .

„Die Welt braucht einen Durchbruch und einen neuen Fahrplan für die Klimafinanzierung, der die 1 Billion US-Dollar an externer Finanzierung aufbringen kann, die bis 2030 für Schwellen- und Entwicklungsländer außerhalb Chinas benötigt werden“, heißt es in dem Bericht. Es werden Mittel benötigt, um Emissionen zu reduzieren, die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, Schäden durch den Klimawandel zu bekämpfen und Natur und Land wiederherzustellen.

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Bundeskanzler Olaf Scholz auf der Weltklimakonferenz COP27

Der größte Zuwachs dürfte aus dem Privatsektor kommen, sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland, während sich die jährlichen Einnahmen der Entwicklungsbanken verdreifachen sollten.

Beim Klimagipfel in Ägypten werden sich die Delegierten voraussichtlich am Mittwoch mit Finanzierungsfragen beschäftigen.

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