Corona-Impfpflicht im Gesundheitssektor soll auslaufen – wegen Omikron BQ.1.1 in Deutschland

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von: Caroline Gehrmann

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Im Gesundheitsbereich muss die Corona-Impfung gestoppt werden. Deutschland hat wegen dem Omikron BQ.1.1 keine Grundlage mehr.

BERLIN/BREMEN – In der Politik wurde gleichzeitig eine Impfpflicht für alle diskutiert und zumindest teilweise umgesetzt. Seit März dieses Jahres gibt es in Deutschland sogenannte werksbezogene Zwangsimpfungen. Es sind Krankenhäuser, Betroffen sind alle Pflegekräfte oder Mitarbeiter in Arztpraxen. Wenn sie nicht nachweisen können, dass sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurden, können sie mit einer Geldstrafe oder einem Verbot belegt werden. Doch das Gesundheitsministerium plant offenbar, die Regel Ende des Jahres auslaufen zu lassen. ARD-Hauptstadtstudio Erfahren

Stillimpfungen können zum Jahresende auslaufen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich stets für eine werksseitige Impfpflicht im Gesundheits- und Pflegebereich ausgesprochen. Letztlich war aber auch offen, ob die Maßnahme verlängert wird oder nicht. Noch im Oktober wurde darauf hingewiesen, dass es noch nicht absehbar sei, wie sich die Corona-Situation im Winter entwickeln werde, es aber von einer Entscheidung abhängen müsse. Ziel der Impfpflicht im Gesundheitswesen ist es, gefährdete Gruppen besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

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Corona-Virus - Impfung.
Beschäftigte im Gesundheitswesen müssen bald keine Impfung gegen das Coronavirus mehr nachweisen. © Bernd Weißbrod/dpa

Omicron BQ.1.1: Neue Version schließt Immunität durch Impfung aus.

Mit der erhöhten Prävalenz der Omikron-Variante BQ.1.1 wurde jedoch nicht mehr von der erwarteten Wirkung ausgegangen; ARD Das geht aus Kreisen des Gesundheitsministeriums der Union hervor. Damit haben Sie es mit ganz anderen Situationen zu tun und liefern keine Grundlage mehr für eine Impfpflicht. BQ.1.1 ist ein Omicron-Subtyp, der sich „mehr oder weniger vollständig“ dem Immunschutz entzieht, auch bei geimpften und genesenen Personen. Er ist so ansteckend, dass Experten ihm den Spitznamen „Höllenhund“ geben. In Deutschland könnte er bald die Oberhand gewinnen.

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Mit Omikron BQ.1.1, Eine Grundlage für die obligatorische Pflegeimpfung gibt es nicht mehr.

Die Forderung nach werksbezogenen Impfungen wurde von Anfang an kritisiert. Die FDP fordert seit langem, die Maßnahme zu stoppen. Insbesondere der FDP-Gesundheitsexperte Andrew Ullmann hat wiederholt seine Kritik geäußert und die Aufhebung der Impfpflicht gefordert. Aber auch Krankenhausverbände haben den Nutzen einer Impfpflicht immer wieder angezweifelt.

Deshalb haben die vier Bundesländer Ende Oktober einen Brief an das zentrale Gesundheitsministerium geschrieben und sie aufgefordert, die Corona-Maßnahmen zu beenden. Sie befürchten, dass der Grund für die Impfpflicht den Personalmangel im Gesundheits- und Pflegebereich verschärfen wird. Sachsen Bayern Baden-Württemberg und Thüringen hatten zuvor über ein Ende der Impfpflicht gesprochen. Ihren Anspruch wollen sie durch den Zusammenschluss weiter unterstreichen.

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Corona-Impfpflicht in Deutschland: „Werksbezogene Impfpflicht ist von vornherein null“

Auch der Vorstand der Eugen-Brysch-Stiftung für Patientenschutz begrüßte das mögliche Ende der einrichtungsbezogenen Impfpflicht. „Die Impfung verhindert schwere Krankheiten und den Tod, verhindert aber keine Virusinfektion.“ Handelsblatt. „Der Bedarf an werksbezogenen Impfungen kommt also nicht aus heiterem Himmel.“ Infolgedessen haben Landes- und Bundesgesundheitsbehörden Sanktionen bereits verzögert.

Doch ob sich die Ampelkoalition überhaupt darauf einigen kann, die Impfpflicht gegenüber dem Werk zu verlängern? Über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme gehen die Fraktionen bekanntlich unterschiedliche Meinungen ein. In der Debatte um die Verlängerung Vor allem die FDP dürfte schwer zu überzeugen sein.

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