Deutsche Handballerinnen verlieren gegen Montenegro | Freie Presse

Die deutschen Athleten zeigten gegen Montenegro viel Herz, kassierten aber dennoch ihre erste Niederlage bei der EM. Jetzt spielt er gegen Spanien.

Podgorica.

In den Bädern von Podgorica bewies Deutschlands Basketballer Nerven und kassierte gegen Montenegro die erste Niederlage bei der EM. Trotz 25:29 (12:15) im heißen Duell mit den Finalisten kann die Option DHB, die nun 2:2 Punkte auf dem Konto hat, an Bedeutung für sich gewinnen.

Vor 4500 Zuschauern waren Emily Bölk und Alina Grijseels mit jeweils sieben Toren die besten deutschen Werferinnen. Zum Abschluss der Vorrunde in Gruppe D trifft das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch am Mittwoch auf den WM-Vierten Spanien.

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DHB-Frauen haben es schwer, starke Hostessen zu sein

Das deutsche Team startete gut und ging schnell mit 3:1 in Führung. Doch der erste Elfmeter im Spiel für die Kreisläuferin Meike Schmelzer nahm das DHB-Team aus dem Wettbewerb. Dem Angriff fehlte am Ende die Präzision, in der Abwehr ging die Kompaktheit verloren. Das nutzten die Gastgeberinnen zu einem 5:0-Lauf.

Gaugisch reagierte zum 3:6 (11. Minute) mit dem ersten Aus, bei dem er gelassen auf die Mängel hinwies. Aber das deutsche Spiel hat noch Schwächen. Vor allem im Angriff entschied sich der DHB für zu viel Negativität und Vergesslichkeit. Das spielte den Montenegrinern in die Hände, die immer noch nicht die Mehrheit hatten.

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Nach gut 20 Minuten liegt das deutsche Team mit 8:12 Rückstand auf die ersten vier Tore. Anders als beim knappen 25:23-Sieg gegen Polen zu Beginn, als Gaugischs Schützlinge in der ersten Halbzeit ebenfalls vier Tore zurücklagen, ließ sich die Unzufriedenheit diesmal vor der Pause nicht abbauen. Immerhin traf Silje Brons Petersen den letzten Wurf.

Nach dem Wechsel startete Deutschland aktiv und glich in sieben Minuten zum 16:16 aus. Xenia Smits war in diesem Moment nicht mehr dabei: Der zurückkehrende Torhüter des deutschen Meisters SG BBM Bietigheim sah die erste Rote Karte, weil er zum dritten Mal bestraft wurde.

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Das machte die deutsche Mannschaft vor allem in der Defensive schwach. Auch wenn die DHB-Frauen einzeln kämpfen, kämpfen sie im Kampf weiter gegen Mächtige. Mitte der zweiten Halbzeit jagten sie erneut dem Drei-Tore-Rückstand hinterher.

In der Schlussphase übernahm vor allem Bölk die Rolle von hinten und ließ das DHB-Team mit seinen Treffern auf eine Veränderung hoffen. Doch die Differenz in der Abwehr konnte nicht geschlossen werden, ließ Montenegro weitermachen. Am Ende ging der deutschen Mannschaft die Energie aus. (dpa)

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