Die kroatische Finanzagentur –Kreditwürdigkeitsprüfung von Schuldnern in Deutschland und Kroatien

FINA steht für Financierska agencija und ist eine staatliche Finanzagentur in Kroatien. Die FINA bietet gegen Gebühr eine Gewerbeanmeldung an; Unternehmenskonten; Eine Regierungsbehörde, die gegen eine Gebühr Geschäftsergebnisse und Kredite anfordern kann. Die Finanzagentur führt ein Verzeichnis aller Konten von Unternehmen und Privatpersonen, kennt aber nicht die Salden der Konten, sondern nur die Existenz der Konten. Die Finanzagentur veranlasst die Zahlungsbasis zeitnah, nach genauem Datum und Uhrzeit des Eingangs.

FINA, wenn wegen Abrechnung beschlagnahmt. Betrieben von der Kroatischen Nationalbank und Banken. Jede Genehmigung für einen Finanzierungsstopp erfolgt bei der FINA. Die FINA berechnet die auf die Forderung angewandten Zinsen und erteilt der Bank, bei der der Gläubiger ein Guthaben hat, einen Zwangsvollstreckungsauftrag. Mit Ausnahme von geschützten Immobilien werden die Bankkonten des Schuldners von der FINA gesperrt.

Eine Schlüsselrolle bei der Rückverfolgung der Gelder eines Schuldners spielt eine persönliche Identifikationsnummer (OIB), die jeder Bürger besitzt und bei der Eröffnung eines Bankkontos erhält. Auf diese Weise, Die Finanzagentur kennt alle Konten des Schuldners und kann Vollstreckungsbescheide an die jeweiligen Banken erteilen.[1]

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Eine persönliche Identifikationsnummer (OIB) ist eine Kennung für jeden kroatischen Staatsbürger und jede in Kroatien niedergelassene juristische Person. Die OIB-Steuernummer gibt Aufschluss über die Vermögensstruktur und Liquidität einer natürlichen oder juristischen Person. Dies schafft Transparenz in der kroatischen Wirtschaft, wodurch Korruption verhindert wird.

In Kroatien ist eine OIB-Steuernummer Voraussetzung für die Eröffnung eines Girokontos bei einer Bank oder den Erwerb von Immobilien in Kroatien.[2]

Ein Gläubiger kann seine Geldforderung bei der FINANZ durchsetzen, wenn ein Vollstreckungsbescheid gegen den Schuldner vorliegt. Die Umsetzung der Mittel erfolgt durch die Kroatische Finanzagentur (FINA). Nach Zustellung des entsprechenden Vollstreckungsbescheids. Der Gläubiger kann die übrigen Banken mit der Vollstreckung der Forderung beauftragen. Welche Banken involviert sind, kann eine Finanzagentur anhand eines von ihr geführten Registers feststellen; Denn das Register umfasst alle bestehenden Konten über eine persönliche Identifikationsnummer (OIB).[3]

Deutschland hat keine der FINA vergleichbare staatliche Organisation.

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Die FINA ist eine separate staatliche Stelle in Europa, die Zwangsvollstreckungen auf Bankkonten unter Verwendung der OIB-Steuernummer des Schuldners effektiv blockieren kann.

In Deutschland hat der Gerichtsvollzieher als Aufsichtsbehörde keine Möglichkeit, anhand einer vergleichbaren Steuernummer das Vermögen des Schuldners zu prüfen. Stattdessen, Der deutsche Gerichtsvollzieher muss Auskunft über das Vermögen des Schuldners verlangen. Durch die Offenlegung von Eigentum; Sie müssen dem Gläubiger vollständige Angaben darüber machen, ob und wo er Ihnen etwas pfänden kann. Verlangt der Gerichtsvollzieher Auskunft über das Vermögen des Schuldners, ist er zur Auskunft verpflichtet. Unterlassung oder falsche oder unvollständige Angaben (entweder vorsätzlich oder fahrlässig) werden strafrechtlich verfolgt.

In Deutschland gibt es die Wiesbadener Schufa, eine private Kreditauskunftei in der offiziellen Form einer Aktiengesellschaft. Jedoch, Es ist nur für private Unternehmen oder Banken sinnvoll, die die Kreditwürdigkeitsinformationen von Kunden prüfen müssen. Zu den Anteilseignern der Schufa gehören Banken; Darunter Handelsunternehmen und andere Dienstleister. Als Auskunftei gibt die Schufa Händlern und Banken in Deutschland Auskunft über die Bonität ihrer Kunden und Geschäftspartner. Sie enthält Informationen über das Zahlungsverhalten und die Kreditverpflichtungen von rund 68 Millionen Bürgern und 5 Millionen Unternehmen.

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Die Gruppe besteht aus Banken, Sie ist Vertragspartner mehrerer Portfolios von Sparkassen und Leasinggesellschaften. Es bestehen auch Verträge mit großen Unternehmen wie Versandhändlern und Telekommunikationsunternehmen. Durch die behördliche und vertrauliche Weitergabe bestimmter Informationen kann die Schufa beispielsweise Girokonten bei wem und wo; Informieren Sie sich, ob es Handyverträge oder Kredite gibt. Gewerbliche Unternehmen wenden sich daher an die Schufa, um diese Daten zu finden. Dadurch sollen Geschäftsprozesse beschleunigt und die Abrechnung von Vertragspartnern sichergestellt werden.

Anonyme Auskunft der Schufa. Banken und Unternehmen, die Daten auf Mobiltelefonen anfordern; Für Kreditkarten oder andere Artikel erhalten wir keine gesonderte Vertragsliste. Stattdessen, Die Daten wurden zum Schufa-Scoring zusammengeführt.

Das Scoring zeigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit korrekt zurückgezahlt wird.

[1] Pintaric, WiRO 2011; 26

[2] http://www.doingbusinessincroatia.com/personal-identification-number-oib/

[3] https://www.adf-inkasso.de/inkasso/auslandsinkasso/fordeinzug-kroatien.htm

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