Die Vizemeister der ADAC GT4 Germany im Porträt

(Motorsport-Total.com) – Ben Dörr und Romain Leroux (Dörr Motorsport) glänzten in diesem Jahr in der ADAC GT4 Germany. Die Piloten des Aston Martin Vantage GT4 gewannen bis zum letzten Saisonrennen auf dem Hockenheimring den Fahrertitel und belegten schließlich den zweiten Platz in der hart umkämpften ADAC-Serie.

Der Aston Martin Vantage GT4 von Ben Dörr und Romain Leroux

Der Aston Martin Vantage GT4 von Ben Dörr und Romain Leroux

Erweitern.

Und damit nicht genug: Bei den Junioren belegten die Youngster den zweiten Platz. „Sie haben in diesem Jahr Top-Leistungen im Cockpit gezeigt und zum Titelgewinn in der Teamwertung beigetragen“, lobte Teammanager Robin Dörr die beiden jungen Fahrer.

Dörr/Leroux haben die ADAC GT4 Germany die ganze Saison über geprägt. Beim Start des Rennens in der Motorsport Arena Oschersleben wurde mit dem zweiten Platz im Samstagsrennen das erste Podium erreicht. „Das war der Saisonhöhepunkt für unser Team. Wir sind Zweiter geworden und unser Schwesterauto hat das Auftaktrennen gewonnen, das war für alle ein Riesenschub“, erklärte Ben Dörr.

Allerdings schied er nach einer Kollision mit einem Konkurrenten im Rennen am Sonntag zunächst aus. Gleiches galt für das zweite Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich. Am Samstag wurde das Paar Zweiter und ruhte sich dann am Sonntag aus.

Auch Lesen :  Olaf Scholz und Kyriakos Mitsotakis: Chinas treue Hafen-Meister | Politik

„Die ersten beiden Rennen am Sonntag waren für mich die größte Enttäuschung. Wir hatten eine gute Pace, aber wir haben viele Punkte verloren. Wir hatten zu wenig Erfahrung und sind zu viel riskiert. Aber die Situation hat für uns entschieden. Sie hat uns stärker gemacht für den Rest der Saison”, überlegte Leroux.


Die jährlichen Highlights der ADAC GT4 Germany 2022.

ADAC GT4 Germany Saisonrückblick 2022

Die Niederlande Beim Folgerennen am Wochenende auf dem Circuit Zandvoort war er erfolgreich, und nach Platz zwei am Samstag wurde er auch im Sonntagsrennen Zweiter. „Zandvoort war ein wichtiger Meilenstein, weil wir nach der Kombination der ersten beiden Läufe zweimal richtig gute Punkte holen konnten“, erklärte Leroux.

Die Meisterschaftsambitionen des Dörr Motorsport-Duos wurden durch die Plätze fünf und sechs auf dem Nürburgring unterstützt. Nach Platz vier und Platz zwei auf dem Sachsenring; Dörr/Leroux reisten als Zweite zur Schlussetappe am Hockenheimring. Im Badener Motodrom gab es die Plätze neun und vier. Das bedeutet zweiter Preis.

Verschiedene Leidenschaften, aber ein perfektes Team.

Ben Dörr stammt aus einer echten Motorsport-Familie. Sein Vater Rainer ist Teamcoach bei Dörr Motorsport, sein Bruder Robin ist Teammanager und sein Bruder Phil Dörr startete ebenfalls in der ADAC GT4 Germany Meisterschaft und wurde mit Indy Dontje Dritter.

Auch Lesen :  Deutsch-ukrainische Wirtschaftsbeziehungen: Investitionen "in ein künftiges EU-Mitglied"

Ben macht eine Ausbildung zum Kfz-Meßtechniker bei Lamborghini Frankfurt, einem Unternehmen der Dörr-Gruppe. In seiner Freizeit ist 3D-Druck sein Hobby. Hessian geht gerne in den Park, wo er mit dem Mountainbike fährt. Mit vier Jahren saß Dörr erstmals in Katar.

Der 17-Jährige spielt immer noch Karate. 2022 wurde er zweiter Meister im DMSB-Schaltkart-Cup. Dörr startet seit 2021 in der ADAC GT4 Germany. Beim Saisonauftakt wurde er Zweiter auf der Pole-Position. Seit 2022 gehört er zu den Top-Fahrern im Feld.


Fotos: ADAC GT4 Germany 2022: Hockenheim


“Er ist wirklich schnell und ein echtes Naturtalent”, sagte Teamkollege Leroux. “Ben und ich verstehen uns als Teamkollegen sehr gut. Wir sind jung, aber wir können beide voneinander lernen. Sie ergänzen sich also perfekt. Wie seine ganze Familie Er ist ein begeisterter Autofahrer.”

Romain Leroux gibt 2022 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. Der Franzose begann 2013 mit dem Wettbewerb im Zeichentrickfilm, während er mit seiner Familie in Singapur lebte. 2018 zog er nach Frankreich und war bis 2019 im Kartsport aktiv. 2020 in die französische Formel 4 gewechselt. 2021 wurde er französischer GT4-Meister, bevor er für die Saison 2022 in der ADAC GT4 Germany antritt.

Auch Lesen :  "Perfektes Dinner", "Miss Germany" und "Allererste Sahne": So ging es für 3 Kandidaten aus Main-Spessart danach weiter

Romain Leroux stammt aus der Nähe von Paris. Doch nun ist er für seine kaufmännische Ausbildung zu Dörr Motorsport nach Frankfurt gewechselt. Er will nächstes Jahr seinen Abschluss machen. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden zum Tennisspielen. „Er ist ein echt netter Kerl – immer entspannt. Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten“, sagte Ben Dörr. „Ich hoffe, die nächsten Jahre bei ihm zu sein, weil ich weiter mit ihm fahren möchte. Er ist ein Top-Fahrer.“

Ob der Zweitplatzierte in die ADAC GT4 zurückkehrt, ist unklar. „Wir befinden uns noch in der Identifikationsphase für 2023. Grundsätzlich denken wir bereits darüber nach, nächstes Jahr hier anzutreten. Die ADAC GT4 Germany ist eine unglaublich kompetitive Serie. Aber wir wollen zum GT3-Rennen aufsteigen.“

„2023 werde ich wahrscheinlich GT3 und GT4 in zwei verschiedenen Meisterschaften fahren. Außerdem interessiere ich mich sehr für das ADAC GT Masters“, verriet Leroux. Ben Dörr sieht das genauso. „Natürlich sind wir uns im Moment noch nicht hundertprozentig sicher. Aber ich möchte im nächsten Jahr weiter fahren, aber auch den Mut haben, schrittweise in das GT3-Auto aufzusteigen.“

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button