Feiern und Proteste nach Wahl in Brasilien – ein Toter | Freie Presse

Brasilien hat einen neuen Präsidenten: Lula, der von 2003 bis 2010 Präsident war, besiegte Jair Bolsonaro. Danach wird gefeiert, aber es kommt auch zu Gewaltausbrüchen.

Der Geltungsbereich von Belize.

Medienberichten zufolge ist am Sonntagabend ein 27-jähriger Mann bei Feierlichkeiten nach der Präsidentschaftswahl in Brasilien erschossen worden.

Vier weitere Menschen seien in der Stadt Belo Horizonte verletzt worden, berichteten lokale Medien unter Berufung auf die Militärpolizei. Den Tod feierte der linke Ex-Präsident Luiz Inacio Lula da Silva in einer Bar. Dort verfolgten sowohl Lulas Anhänger als auch der rechte Kandidat Jair Bolsonaro die Stimmenauszählung. Ob die Tat eine politische Grundlage hatte, war zunächst nicht bekannt. Der betrunkene Schütze wurde festgenommen.

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Lkw-Fahrer protestieren gegen den Wahlsieg

In mehreren Bundesstaaten des südamerikanischen Landes protestierten Lkw-Fahrer gegen den Wahlsieg des ehemaligen Präsidenten, berichtete die Zeitung „Folha de S. Paulo“ unter Berufung auf die Polizei. Brennende Reifen sind in Videos in sozialen Netzwerken zu sehen. Anhänger Bolsonaros mit brasilianischen Flaggen forderten die Sperrung der Autobahnen des Landes, andere forderten ein militärisches Eingreifen.

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Den zweiten Wahlgang am Sonntag gewann nach offiziellen Angaben der Linkspolitiker Lula, der von 2003 bis 2010 Präsident war, mit 50,9 Prozent. Der scheidende Bolsonaro kam auf 49,1 Prozent. Bolsonaro akzeptierte seine Niederlage in den ersten Stunden nicht. Im Wahlkampf stellte er wiederholt das Wahlsystem in Frage und deutete an, dass er das Ergebnis möglicherweise nicht akzeptieren werde. (dpa)

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