Fernsehen ohne Kabel, Satellit & Antenne

Immer mehr Haushalte kommen ohne den klassischen Fernsehempfang über Kabel, Satellit oder Antenne aus. Das liegt zum Teil an den Kosten, aber auch am Programm. Mit Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder privaten Sendern können viele nichts mehr anfangen. Zudem ist das Angebot an Streaming-Diensten inzwischen so groß geworden, dass lineare Programme teilweise ausgelassen werden. Manchmal liegt es aber auch an technischen Möglichkeiten. Kabelempfang ist zu teuer, Satellitenantenne ist nicht erlaubt und es gibt nur sehr wenige Kanäle im Antennenfernsehen. Eine gute Option ist hier das TV-Streaming.

TV-Streaming: was Sie brauchen

Hier buhlen mehrere Anbieter um Ihre Gunst. Sie unterscheiden sich in Details wie den Kosten, aber auch in der Anzahl der Kanäle. Eines haben die in diesem Artikel genannten Anbieter aber gemeinsam: Sie arbeiten unabhängig von Ihrem ISP. Sie benötigen eine Leitung, die Ihnen vorzugsweise 10 Mbit/s oder mehr liefert – dabei spielt es keine Rolle, welchen Anbieter Sie nutzen.

Sie können das TV-Signal auf herkömmliche Weise auf dem Fernseher ansehen. Dies funktioniert entweder über die auf Ihrem Smart-TV verfügbare App des Dienstanbieters oder mit TV-Sticks wie Amazon Fire TV, Google Chromecast, Roku oder Apple TV. Welche Geräte mit welchem ​​Dienstanbieter funktionieren, ist jedoch je nach Dienst unterschiedlich. Viele Dienstleister erlauben sogar die parallele Nutzung von Smartphone und Tablet – perfekt für Geschäftsreisen oder Urlaub.

Vor- und Nachteile von TV-Streaming-Diensten

Leider haben alle TV-Streaming-Dienste auch ihre Schwächen. So flexibel sie beispielsweise in Form von Nutzungs- und Vertragsplanung sind, für ein echtes Heimkino sind sie oft nicht geeignet. Wer sein Dolby-Digital-System nutzen möchte, wird von den meisten Anbietern enttäuscht. Denn Dolby Digital 5.1 gibt es nur auf Zattoo – und hier auf Apple TV, Android TV, Fire TV, Xbox One und der Windows App. Für den klassischen TV-Empfang über Satellit oder Kabel gehört das aber buchstäblich zum guten Ton.

Der Vorteil von TV-Streaming-Diensten: Wenn der Kunde für das Streaming bezahlt, muss er es überall in der EU sehen können. Streaming-Mediathekstationen hingegen sind in der Regel geoblockt. Einige Sender strahlen bestimmte Sendungen auch nicht aus, weil sie nicht die Rechte am Internetstream besitzen – wie etwa Fußball. Bei Anbietern von TV-Streaming-Diensten ist dies hingegen kein Problem.

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waipu.tv, Zattoo, Magenta TV, Sky und Joyn: TV-Streaming-Dienste im Vergleich

Zatto Waipu.tv Magenta-TV Sky Q IPTV Freude
Preis pro Monat Prämie: 9,99 €
Finale: 13,99 €
7,49 € (Komfort) / 12,99 € (Perfect Plus), mobile Nutzung 3 €/Stk. Magenta TV Flex: 10 €
Magenta TV Smart: 10 €
Magenta TV Smart Flex 15 €
Magenta TV Entertain: 15 € (10 € pro Jahr)
Magenta-TV Netflix: 21 Euro
ab 15 Euro im ersten Jahr, danach 25 Euro Joyn: Kostenlos
Joyn Plus+: 1. Monat kostenlos, danach 6,99 €
Dauer monatlich kündbar monatlich kündbar Flexibler Tarif: Monatlich kündbar, sonst 24 Monate 12 Monate Joyn: Überhaupt nicht
Joyn Plus+: 1 Monat
Preis pro Jahr Prämie: 119,88 €
Finale: 167,88 €
89,88 € / 155,88 € Flex & Smart: 120 €
SmartFlex: 180 €
Unterhaltung: 120 €/180 €
Netflix: 252 €
ab 180 € im ersten Jahr Joyn: Kostenlos
JoynPlus+: 83,88 €
kostenloser Probemonat Ja Ja Nein Nein Ja
kostenlose Version (außer öffentlicher Dienst) Ja, Nischenkanäle Ja, Nischenkanäle Nein Nein ja, aber ohne RTL-Sender
Anzahl Sender Kostenlos: 127 Kanäle, kein HD
Premium: 147 Sender, davon 129 in HD-Qualität
Finale: 147 Sender, davon 91 HD, 38 FullHD
Kostenlos: 70 Kanäle
Komfort: 157 Kanäle
Perfekt: 213
mehr als 100 Kanäle, darunter 50 HD 80, darunter rund 30 Sky-Sender, die meisten in HD 70 Sender, öffentlich-rechtliche Sender in HD, keine Sender der RTL-Gruppe, mehr HD mit Joyn Plus+
Enthaltener Inhalt verschiedene Anbieter von Abonnementdiensten Waiputhek RTL+ Premium (außer Flex)
Unterhalten Sie sich auch mit Disney+
Netflix zusätzlich zum Netflix-Standard
Sky Inhalte laut Tarif Joyns Mediathek
Die Aufnahmen Prämie: nein
Finale: 100 Schüsse
50/100 Stunden Flexibel: 24 Stunden
ansonsten: 50 Stunden
Nein, aber ein großes On-Demand-Angebot Nein
Neustart (je nach Absender) Ja Ja Ja Ja Nein
Mobiler Einsatz Ja ja, evtl. gegen Aufpreis Ja Ja, über Sky Go Ja
parallele Strömungen Prämie: 2
Finale: 4
Komfort: 2
Perfektes Plus: 4
3 1, mehr mit Sky Go oder einer anderen Box (+10 Euro) 1
eigene Hardware Nein waipu.tv-Stick Magenta-TV-Stick, Magenta-TV-Box Sky Q IPTV
Unterstützte Plattformen Android, iOS, Apple TV, Chromecast, Fire TV, Android TV, XBox One, Nvdia Shield, Samsung TV, Panasonic Smart TV seit 2017, Browser Android, iOS, Apple TV, Fire TV, Android TV, Chromecast, Browser, Android, iOS, Chromecast, FireTV. Apple TV Sky Q-App für LG & Samsung SmartTV, Apple TV, Sony Playstation Android, iOS, Android TV, Fire TV Stick, Apple TV, Samsung-Geräte, Chromecast
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Die Vergleichstabelle zeigt, dass es bei genauem Hinsehen einige Unterschiede zwischen den TV-Streaming-Apps gibt. Alle Anbieter außer Sky haben monatlich kündbare Tarife, manche bieten aber auch Langzeit-Deals an. Auch Zattoo und waipu.tv bieten eine kostenlose Version der App an, während es bei der Telekom nur kostenpflichtige Tarife gibt. Fast alle TV-Dienstleister nehmen das Streaming auf Smartphones, Tablets und Co. über das Mobilfunknetz in ihr Angebot auf. Nur auf waipu.tv muss die mobile Nutzung gegen eine zusätzliche Gebühr von 3 Euro reserviert werden.

Welcher TV-Streaming-Dienst ist der beste?

Insbesondere sollten Nutzer von waipu.tv beachten, dass der Dienst nicht von allen Anschlüssen genutzt werden kann. Andererseits überzeugt es mit sehr schnellen Wechselzeiten. Letztlich ist die unterschiedliche Bedienung der Anwendungen auch Geschmackssache. Entscheidend ist der persönliche Eindruck, den Nutzer während des Testmonats gewinnen können.

Bei der Frage, ob Zattoo oder waipu.tv besser ist, ob Joyn reicht oder ob am Ende Magenta TV gewinnt, können auch andere Kriterien entscheidend sein. Beispielsweise sollte sich der Nutzer fragen, welche Sender er in HD-Qualität sehen möchte. Auch die Frage, ob Ihre Lieblingssender gespeichert werden können, ist bei jedem Streaming-Dienstanbieter unterschiedlich. Da sich die Rechtslage jederzeit ändern kann, empfiehlt es sich, Senderlisten direkt auf der Website des Diensteanbieters zu vergleichen. Nicht zuletzt sind natürlich auch Ihre eigenen Interessen ausschlaggebend. Jemand, der sich zum Beispiel für Sky-Inhalte begeistert, ist wahrscheinlich eher bereit, monatlich etwas mehr zu zahlen, als jemand, der nur gelegentlich fernsehen möchte.

Mobiles Streaming: Tipps und Tricks

Vor allem Vielreisende nutzen ihr Handy für Internet-TV. Aber Vorsicht: TV-Streaming kann schnell zur Kostenfalle werden. Denn die anfallende Datenmenge außerhalb des WLAN-Netzes ist riesig. Hier helfen nur echte Datenflatrates oder sogenannte Zero-Rating-Optionen wie Telekom StreamOn oder Vodafone Pass.

Seien Sie vorsichtig beim Roaming im Ausland. Innerhalb der EU fallen keine zusätzlichen Gebühren an, aber auch der eigentliche Datenfestpreis ist durch die Fair-Use-Verordnung begrenzt. Und auch die Zero-Rating-Dienste StreamOn und Vodafone Pass unterliegen in anderen EU-Ländern der Fair-Use-Regelung. Weitere Kostenfallen sind Mobilfunknetze auf Fähren und Schiffen sowie Roaming außerhalb der EU.

Internet-TV: Der Abschluss von TV-Streaming ohne Fahrzeit

TV-Streaming-Apps unterscheiden sich in Preis und Leistungsdetails. Manche bieten mehr Aufnahmen, andere mehr oder weniger Kanäle in HD-Qualität. Bei fast allen Anbietern können Sie die App jedoch einen Monat lang kostenlos testen. Und genau das empfehlen wir Ihnen bei der Auswahl eines Dienstleisters.

Der Probemonat ermöglicht den vollen Betrieb ohne Risiko. Außerdem können potenzielle Kunden prüfen, ob sie überhaupt private Sender nutzen oder ob kostenlose öffentlich-rechtliche Sender ausreichen und welche Sender möglicherweise nicht enthalten sind. Und wer Internet und Fernsehen aus einer Hand möchte, für den bieten die Netzbetreiber Vodafone und Telekom ähnliche Angebote.

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