Fußball – Berichte zu Katar-Spionageaffäre: Blatter “überrascht” – Sport

Zürich (dpa) – Ex-Fifa-Präsident Joseph Blatter zeigt sich «nicht überrascht», als er auf neue Berichte über mutmassliches Fehlverhalten von WM-Gastgeber Katar und dem Weltverband angesprochen wurde.

„Es ist besorgniserregend, dass Sie das tun“, sagte der 86-Jährige in einem Interview mit der Nachrichtenagentur SFR, die über viele der von Katar kontrollierten geheimen Pläne berichtet hat. Dem Emirat wird vorgeworfen, im Zuge der Finalvergabe im Dezember 2010 und später einen Ermittlungsplan gegen Fifa-Funktionäre eines amerikanischen Unternehmens veröffentlicht zu haben. Auf dpa-Anfrage äußerte sich Katar zunächst nicht dazu.

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Blatter war bis 2015 FIFA-Präsident, auch der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger, der von 2011 bis 2015 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees war, war dem Bericht zufolge betroffen Nach Recherchen von AP News hat der 77-Jährige das gleiche Dokument bereits Ende Februar 2022 eingetragen, demnach soll er wegen seines Verhaltens für den WM-Gastgeber Katar in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

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„Wie eine Gehirnwäsche“

“Es ist wie eine Gehirnwäsche, die Sie mit diesem Prozess machen wollen”, sagte Zwanziger gegenüber SFR. “Das weiß ich, deshalb halte ich so etwas nicht für ein Verbrechen, sondern für ein Verbrechen.” Die „Überwachung“ sei „Tötungsverbot, das ist nicht nötig, wenn die Menschen die Beziehung zu diesem Sport so sehr lieben. Überwachung gehört nicht dazu“.

Laut AP ermittelt das US-FBI gegen einen ehemaligen CIA-Mitarbeiter, dessen Firma für Katar gearbeitet haben soll. Der Anwalt des Ex-CIA-Mannes wies die Vorwürfe laut Nachrichtenagentur zurück.

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Die Schweizer Staatsanwaltschaft wies jedoch den Vorwurf zurück, dies in diesem Fall getan zu haben. Er fügte hinzu: „Wenn im Rahmen des Verfahrens vor der Staatsanwaltschaft neue Beweise oder Tatsachen bekannt werden, die dem Schuldrecht einer Person entgegenstehen und sich nicht aus früheren Unterlagen ergeben, kann die Staatsanwaltschaft nach dem Strafgesetzbuch die Beitreibung anordnen durch rechtliche Verfahren “

© dpa-infocom, dpa: 221102-99-358687/2

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