Fußball – “Komplettes Neuland”: So planen die Clubs die lange Pause – Sport

Stuttgart (dpa) – Fan-Events in den USA, Wettkampfspiele in Asien. Die Fußballwelt konzentriert sich zunehmend auf die WM in Katar, einige Bundesliga-Klubs beginnen, andere entfernte Ziele anzustreben.

Eine Pause von mehr als zwei Monaten reicht aus, um das Team zu verstärken. Viele Spieler müssen nach dem letzten Bundesliga-Spiel in der vergangenen Woche noch auf das Wochenende warten.

Die Organisatoren haben es mit einer unbekannten Situation zu tun, in der der Wettbewerb aus vielen verschiedenen Gründen auf den Winter verschoben wurde. Das außergewöhnliche Maß an Belastungen und Hilfen sowie die Ungewissheit, wann die Fahrer der Welt zurückkehren werden, ist eine Herausforderung für Bundesligisten.

Einige der ersten Agenturen haben mit dem PR-Programm im Ausland begonnen, andere haben noch eine Ausbildung oder ein Stipendium. Einige Profis, die nicht im Weltcup sind, gehen trotzdem zu ihren Nationalmannschaften. Und einige Klubs schicken ihre Spieler – sofern sie nicht unentschieden sind – sofort bis Dezember in Ruhe. So wie der SC Freiburg, der am 5. Dezember wieder trainieren wird. Freiburgs Trainer Christian Streich sagte: „An der Schraube wurde immer weiter gedreht, bis sie kaputt ging“, warnte Freiburgs Trainer Christian Streich vor den Spielen.

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Er stimmte zu, dass die zehn Wochen bis zum Restart vom 20. bis 22. Januar ohne Spiel angekündigt seien: „Ich finde es super, ich hatte im November keinen freien Tag. Ich habe kein Problem damit, kein Spiel zu haben . als er es in den letzten Monaten nie getan hat”, sagte Streich. Wie man Ausbildung verwaltet? “Indem man viel Arbeit hineinsteckt.”

“Über die neue Seite”

Vor einem Jahr verging die erste Saisonhälfte am 19. Dezember, nur drei Wochen nach ihrer Fortsetzung. Diese Pause ist länger als sonst, die 2. Liga startet sogar eine Woche nach der Bundesliga. „Für uns als Fußballtrainer ist das absolutes Neuland“, sagte Düsseldorfs Trainer Daniel Thioune der dpa. „Wir befinden uns in einem Trainerwechsel, weil es kein gutes Ergebnis gibt“, kündigte er an und prognostizierte: „Im Prinzip kann man die halbe Saison als neue Saison ansehen.“

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Der Plan ist nicht so einfach, bemerkt Bayerns Julian Nagelsmann. Der erste Rekordsieg verschaffte den wenigen Spielern, die nicht bei der Weltmeisterschaft dabei waren, eine Woche Pause. Nagelsmann hatte dann vor einer weiteren Pause vom 10. Dezember bis Anfang Januar eine kleine Gruppe zusammen. RB Leipzig wird bis zum 10. Dezember weitertrainieren, um das Niveau zu halten und „an ein paar Dingen zu arbeiten“, wie Trainer Marco Rose erklärte.

Einige Vereine gingen ins Ausland. Eintracht Frankfurt wird am Montag nach Japan aufbrechen. Der VfB Stuttgart flog mit Fans in den US-Bundesstaat Texas, wo der 1. FC Köln in den nächsten Tagen eintreffen wird. Leverkusen liegt bereits im US-Bundesstaat Missouri. Dortmund wird die Bundesliga vom 21. November bis 1. Dezember in Singapur und Vietnam vertreten. „Die besondere Ferienzeit im November und Dezember bedeutet für alle Vereine eine außergewöhnliche Herausforderung. Uns ist es wichtig, diese Woche optimal vorzubereiten. Das Beste für Sportler, die nicht am Weltcup teilnehmen“, so der Sportliche Leiter. Sebastian Kehl.

Trainingslager im Januar

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Anfang Januar beginnt die intensive Vorbereitung, mehr als die Hälfte der Organisationen plant ein Trainingslager. Viele WM-Teilnehmer des FC Bayern werden bereits wenige Wochen nach dem Turnier vom 6. bis 12. Januar nach Katar zurückkehren. Mainz hat sogar zwei Trainingslager, eines im Dezember auf Mallorca und eines im Januar an der Costa del Sol. Darauf verzichtete Mönchengladbach hingegen bewusst. Der Dezember werde „eine ganz besondere Trainingszeit“ mit Trainingsplänen, kündigte Trainer Daniel Farke an. Im Januar wolle er “nicht zwei Tage Reisestress verschenken”.

Die Pause werde “richtig gut”, sagte Leipzigs Mittelfeldspieler Xaver Schlager und zog einen Vergleich mit seinem Land Österreich. Dort hatte er eine Winterpause von “vier, fünf Wochen”. „Man hat nicht das Gefühl, dass im März die Luft weg ist. Man startet mit neuer Energie“, sagte Schlager, dessen Nationalmannschaft sich nicht für die WM qualifizieren konnte. Auch in der Pause will Streich Energie sammeln – und die WM verfolgen: Wenn er keinen Fernseher hat, dann startet er nicht “krank”.

© dpa-infocom, dpa: 221114-99-514599/4

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