Fußball – Lisboa – Eintracht überwintert in der Königsklasse – Sport

Lissabon (dpa) – Kevin Trapp schlug vor Freude auf den Rasen, im Block feierten die Fans von Eintracht Frankfurt diesen historischen Sieg in Lissabon ohne Pause. Europäische Experten um Trapp und Co. schaffte es dennoch, Geschichte zu schreiben, indem er in die Umgebung von 16 der Hauptklassen eintrat. Dank einer Leistungs- und Moralsteigerung in der zweiten Halbzeit gewann die Eintracht am Dienstagabend bei Sporting Lissabon mit 2:1 (0:1). Daichi Kamada (62. Minute/Elfmeter) und Randal Kolo Muani (72.) trafen in einer heißen Partie, die den Frankfurtern zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Eintritt in die europäische Königsklasse sicherte.

„Es ist wie ein großes Ereignis nach dem anderen. Wir haben wieder Geschichte geschrieben“, sagte Trapp nach dem Ende der Partie am Abend, die in diesem Frühjahr auf die Kreuzung von Barcelona oder Sevilla folgte. „Das Team hatte viel Spaß. Heute haben wir bestätigt, was wir vor ein paar Wochen gezeigt haben.“ Fröhliche Menschen in Frankfurt tanzten zu ihren Fans und feierten den Abend des Länderspiels.

Jetzt darf sogar ein Spiel gegen Manchester City oder Paris Saint-Germain im Achtelfinale stehen. Weil Tottenham Hotspur in letzter Minute einen 2:1-Siegtreffer gegen Olympique Marseille erzielte, ist die Eintracht in Season D Zweiter, sonst wäre sie der Sieger Mannschaft. Den Fans ist das egal, sie singen weiter von „Europas Besten“. Trapp sagte: „Wir sind von drei oder vier auf zwei gesprungen. Wir haben etwas Großes auf die Beine gestellt. Das ist großartig.“

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Arthur Gomes (39.) brachte die Portugiesen vor 41.744 Zuschauern in der ersten Halbzeit in Führung, doch das reichte nicht. Am Dienstagabend ging es für den verrückten Star zurück: Wenn die Eintracht zur Halbzeit aufhört und abreist, reicht es nach Spielende für die Glückwünsche, die den Hessen mindestens zwei weitere Abende in der Champions League bringen.

Zum Ende des europäischen Gedenkjahres 2022 ist Frankfurt bereit, in Portugals Hauptstadt den Abschluss zu machen. Eine Stunde vor dem Anpfiff schrien die mitgereisten Fans lauthals über den erwarteten „Sieg“, der ihnen ein sicheres Ticket ins Achtelfinale wichtiger Klassen bescheren wird. Die Eintracht kann mehr als 2500 Karten entfernen, aber die Besitzer erklären sich bereit, das zu verhindern. “Schade. Ich finde das übertrieben. Es sind so 5000 bis 6000 Tickets. Das zeigt, wie viel Respekt sie vor uns haben”, sagte Markus Krösche von DAZN.

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Es ist intensiv und erhitzt beim Klang des Anfangs. Schiedsrichter Slavko Vincic, der im Mai auch Frankfurts Europa-League-Sieg in Sevilla angepfiffen hatte, gab den Gästen aus Hessen, die sich angesichts des Sterns groß zu fühlen begannen, aber zunächst ihr Risiko bekamen, schnell zwei Gelbe Karten. Die beste Chance der ersten halben Stunde hatte die Eintracht, als Paulinho eine Ecke von Mario Götze so weit verwertete, dass Torhüter Antonio Adan abwehren musste. Früher (8.) wehrte Kevin Trapp den Ball von Sporting-Stürmer Marcus Edwards ab.

Von Frankfurts schwachem Angriff um Götze und die Turbo-Angreifer Randal Kolo Muani und Jesper Lindström war zunächst wenig zu sehen. Wie schon beim 3:0-Sieg im Hinspiel im September weiß Sporting den Angriff der Eintracht entschlossen und intensiv zu schlagen.

Bis zur Pause fällt kaum ein Tor im Spiel. Trainer Glasner sagte vor dem Spiel: „Wir spielen immer auf Sieg. Ich glaube, das sieht man bei vielen Veranstaltungen.“ Basketball ist selten besser für langfristige Aggression und einen hoffnungslosen Ansturm auf die letzten drei. Dann fand eine Flachflanke von Manuel Ugarte den freistehenden Gomes, der in die Mitte schoss. Trapp war noch dran, konnte aber einen Schuss aus kurzer Distanz nicht blocken.

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Nach der Pause holte Glasner seinen Manager Sebastian Rode zu Lindström, der wegen des Mangels überraschend kam und den Job antrat. Die Eintracht hielt gut, ging aber kein Risiko ein. Der Elfmeter von Sebastián Coates kommt vom Elfmeterpunkt. Fußballfans versuchten, Kamada mit grünen Zeigern zu irritieren, doch die Japaner waren punktgleich.

Frankfurt hat die Kontrolle und den Druck erhöht. Rode dirigierte das Spiel, Götze setzte gefährlich vor das Tor und Glasner wechselte mehr und attackierte von der Bank. Dann brach der wuchtige Kolo Muani auf der rechten Seite durch und schoss kraftvoll ins obere Eck. Frankfurts Freude kennt nun keine Grenzen mehr.

© dpa-infocom, dpa: 221101-99-347789/4

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