Goldman Sachs-Experten: “Weiche Landung” der US-Wirtschaft wahrscheinlicher als schwere Rezession | 07.11.22

• Goldman Sachs warnte vor weiterem Druck auf den Aktienmarkt
• “Sanfte Landung” jetzt mehr Chance
• Das Rezessionsrisiko ist noch nicht vollständig beseitigt.

Der wirtschaftliche Abschwung bestimmt das Marktgeschehen

Die US-Notenbank reagiert seit Monaten mit Zinserhöhungen, um die hohe Inflation einzudämmen. Allerdings befürchten Marktteilnehmer, dass die strikte Zinspolitik der Währungsbeobachter der Wirtschaft schadet und in den USA bald eine Rezession eintreten könnte. Experten der US-Großbank Goldman Sachs äußerten sich zuletzt besorgt über die Konjunkturaussichten. “Sanfte Landung”, das heißt, die Wirtschaftstätigkeit eines Landes verlangsamt sich, aber die Nachfrage geht nicht schnell oder schnell zurück, so Ende September, so Banker. „Dieser Bärenmarkt ist noch nicht vorbei“, schrieben die Analysten von Sharon Bell in einer Bloomberg vorliegenden Mitteilung.

Goldman Sachs bestätigt, dass die US-Wirtschaft einem geringen Rezessionsrisiko ausgesetzt ist

Nun haben die Strategen von Goldman Sachs einen einigermaßen freundlichen Blick auf die wirtschaftliche Lage geäußert. Laut Kundennotizen gegenüber “CNBC” schätzen Analysten großer Banken die Chance, dass die Wirtschaft nicht in eine Rezession gerät, auf 65 Prozent. Ebenso wird in diesem Fall die Inflation auf ein nachhaltiges Niveau reduziert. Die sanfte Landung ist noch nicht vom Tisch. Diese Situation basiert laut Analysten auf zwei Säulen, zum einen muss der Arbeitsmarkt das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wiederherstellen, zum anderen muss sich der Lohnanstieg in Schlüsselbranchen bis zu einem gewissen Grad stabilisieren. Verhindert Lohnschwankungen. „Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Verlangsamung notwendig sein wird, ist etwas gesunken, weil die ersten beiden Schritte der notwendigen Anpassung – Verlangsamung des BIP-Wachstums unter die Kapazitätsgrenze und Ausgleich von Angebot und Arbeitsmarktnachfrage – bisher bewundernswert vorangekommen sind.“ Goldman-Experte David Mericle erwähnt.

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Helle Inlandsproduktprognose

„Bisher sind die Verlangsamung des Wachstums und die Stabilisierung des Arbeitsmarktes langsamer als erwartet“, schrieb Joseph Briggs von Mericle. “Daten auf Branchenebene deuten darauf hin, dass der Weg zu einer sanften Landung innerhalb unserer wirtschaftlichen Basisprognose liegen könnte.” Obwohl die aktuellen Wirtschaftsdaten Im Jahr 2023 wird das Wachstum „anämisch“ sein, das heißt, es wird deutlich zurückgehen, aber das bedeutet nicht, dass es zu einer Rezession kommt. Das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll laut Prognose der Bank in diesem Jahr um 0,3 Prozent wachsen, die Wirtschaft soll im nächsten Jahr um 1,1 Prozent wachsen. Während dies unter normalen Umständen ein schlechter Ausblick ist, ist CNBC angesichts der einzigartigen Umstände eine gute Prognose. „Fallstudien im Einzelhandel sowie in der Beherbergungs- und Gastgewerbebranche deuten stark darauf hin, dass der in unserer Basisprognose vorgesehene reibungslose Landepfad möglich ist“, fuhr Briggs fort.

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Geopolitische Spannungen und Bundespolitik als Risikofaktoren

Nach Angaben der größten Bank ist das Risiko jedoch noch nicht vollständig eingedämmt. Internationale Ereignisse können die Kosten erhöhen, wie kürzlich der Krieg in der Ukraine gezeigt hat. Eine solche “Unvorhersehbarkeit” kann das Risiko eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs erhöhen, Mericle. Zudem ist eine weitere Straffung der Geldpolitik durch die Fed weiterhin möglich. Hält die Fed an ihrer straffen Zinspolitik fest, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Rezession. Ein solcher “unnötiger Rückgang” in den nächsten zwölf Monaten steht noch zur Debatte. Laut Analyse der Bank liegt diese Möglichkeit noch bei 35 Prozent.

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Redaktion finanzen.ch


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