Kaltes Wetter: Gasverbrauch steigt, Füllstand der Gasspeicher sinkt

Die Dächer der Häuser im Wohngebiet sind mit Schnee bedeckt.  In der Nacht zum Samstag fiel in Teilen Bayerns Schnee.

Die Dächer der Häuser im Wohngebiet sind mit Schnee bedeckt. In der Nacht zum Samstag fiel in Teilen Bayerns Schnee.
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Aufgrund niedriger Temperaturen ist der Gasverbrauch in Deutschland in der vergangenen Woche um zehn Prozent gestiegen.

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Gleichzeitig liege der Geschäfts- und Privatverbrauch um ein Drittel unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre, berichtete Klaus Müller, Leiter der Netzagentur.

Allerdings müssen die Gasversorger jetzt auf den Vorrat an Speichern zurückgreifen. Am Wochenende ist der Füllstand der Gasspeicher deutlich gesunken.

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Niedrige Temperaturen haben zu einem starken Anstieg des Gasverbrauchs in Deutschland geführt. In der vergangenen Woche sei der Gasverbrauch um zehn Prozent höher gewesen als in der Vorwoche, schrieb die Bundesnetzagentur am Donnerstag in ihrem Lagebericht.

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Allerdings liegt der Verbrauch für dieselbe Kalenderwoche immer noch unter dem Durchschnitt der letzten vier Jahre. Große Industriekunden verbrauchten 32 Prozent weniger Gas, während Haushalte und kleine Unternehmen 38 Prozent weniger verbrauchten. Der Gesamtverbrauch ging um 33 % zurück. Klaus Müller, Chef der Netzagentur, nannte die Zahlen auf Twitter – “Bitte weiter so!” Auf dem Zettel.

Die Einsparungen waren also um 36 Prozent niedriger als noch vor einer Woche. Sie liegen aber immer noch um mehr als 20 Prozent über dem Auftrag der Bundesnetzagentur zur Vermeidung von Gasengpässen im Winter.

Die von den neuen Zahlen erfasste Kalenderwoche 45 war um 1,7 Grad wärmer als im Vorjahresmittel. Aktuelle Daten des DIW zeigen jedoch, dass Unternehmen und Haushalte durch den Heizeffekt Gas sparen können, wenn sie weniger heizen oder weniger Warmwasser verbrauchen.

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Generell ist der steigende Verbrauch derzeit der erste Gasversorger, der auf die Gasspeicherflächen zurückgreift. Am Wochenende ist der Füllstand von Gasspeichern erstmals stark gesunken. Mit 99,68 Prozent ist sie für dieses Jahr immer noch sehr hoch. Diese Grafik zeigt dies.

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