Mehrwegpflicht sorgt für Kopfzerbrechen in Bad Tölz und Lenggries

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aus Felicitas Bogner

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Glasbehälter ersetzen laut Monika Postchenrieder zunehmend Einwegverpackungen für den Außenverkauf.  Illustration: Arndt Pröhl
Glasbehälter ersetzen laut Monika Postchenrieder zunehmend Einwegverpackungen für den Außenverkauf. Abbildung: © Arp

Ab Januar müssen Gastronomiebetriebe ihren Kunden eine Mehrweglösung für Außer-Haus-Geschäfte zur Verfügung stellen. Im Land Tolzer bemüht man sich um eine einheitliche Lösung.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Das gilt auch für das Geschäft mit Speisen zum Mitnehmen, das in der Corona-Zeit stark gewachsen ist. Ab dem 1. Januar 2023 müssen alle Restaurants und Catering-Betriebe ab einer Fläche von 80 Quadratmetern ihren Kunden die Möglichkeit bieten, diese Speisen in Mehrwegbehältern zu erhalten. Im Landkreis bereiten sich die Gastgeber bereits auf diesen Wechsel vor und bemühen sich um eine einheitliche Lösung.

„Ab dem 1. Januar kann der Kunde wählen, ob er seine Lebensmittel in Einwegverpackungen oder in einem Mehrwegsystem haben möchte“, sagt Monika Postchenrieder, Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), mit dem Dehoga Bayern bereits eine qualifizierende Partnerschaft hat drei. In dieser Hinsicht sind Partner geschlossen. Das bedeute: „Es gibt Systeme mit Pfand oder eine App, bei denen das Pfand direkt gezahlt wird, wenn der Behälter nicht gewechselt oder nicht rechtzeitig zurückgegeben wird“, sagt Poschenrieder, ein zusätzlicher logistischer Aufwand für die Bereitstellung von Mehrwegbehältern für die Unternehmen . „Schließlich müssen zwei Systeme gewartet, verwaltet und erklärt werden.“

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Restaurants bemühen sich um eine einheitliche Lösung.

Dies ist kein Problem für Unternehmen, die viel außerhalb des Hauses tätig sind. „Und das macht aus Nachhaltigkeitsgründen durchaus Sinn“, betont der Gastronom. Aber: „Die meisten Unternehmen hier haben außer Haus wenig Geschäft und müssen sich trotzdem mit zwei unterschiedlichen Systemen auseinandersetzen.“ Generell betonte Poschenrieder, dass jede Art von Verpackung Kosten verursacht. „Vor allem, weil wir alle zertifizierte Verpackungen verwenden“, gibt es Kunststoffverpackungen im Recyclingsystem, aber auch Glasbehälter nehmen zu.

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Eine Ausnahme gibt es: Geschäfte mit weniger als 80 Quadratmetern Verkaufsfläche fallen nicht unter diese Regelung. Sie müssen Ihren Kunden also kein Mehrwegsystem zur Verfügung stellen. Der arme Vorsitzende hat kein Verständnis für diese Regel. „Diese Geschäfte sind hauptsächlich für den Verkauf im Freien bestimmt. Das sind zum Beispiel Döner-Läden.“ Poschenrieder geht davon aus, dass es in Zukunft Sammelstellen geben wird, aber wir sind noch weit von der Umsetzung entfernt, das ist eine Schaltungssache, die zentral gesteuert werden muss, Inhaber des Forlenhofs Walgerfranz in Bad Tölz.

Es kann nur für Unternehmen mit einer Fläche von 80 Quadratmetern wiederverwendet werden

Auch in Lengiris bemühen sich die Gastronomen um eine einheitliche Lösung. „Wir möchten, dass auch unsere einheimischen Gäste es problemlos nutzen können“, sagt Ursula Werner vom Altwirt. „Es gibt viele Möglichkeiten“, sagt sie. „Am bekanntesten ist wohl der ‚ReBowl‘, dessen wiederverwendbare Kaffeebehälter, die bereits von vielen genutzt und angeboten werden.“ Aber es gibt auch andere Hersteller von Kunststoffbehältern, deren Systeme sich in Bezug auf Rückgaberecht, Ersatz und die angebotenen Größen unterscheiden. Derzeit kann noch nicht gesagt werden, welches System und welche Unterbringung zum Einsatz kommen wird. Monika Poschenrider resümiert: „Es ist sinnvoll, einheitliche Systeme im Kreislauf einzusetzen, damit Kunden an möglichst vielen Stellen ihre Ware zurückgeben können.“

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