Mutmaßliche Folteropfer: Ukrainische Strafverfolger berichten von zahlreichen Leichenfunden

Liveticker Angeblich gefolterte Opfer

Ukrainische Staatsanwälte melden mehrere gefundene Leichen

Kiew erhält weitere Flugabwehrgeschütze aus Großbritannien

Nach dem schwierigen 1:0-Sieg gegen Oman bereitet sich die Nationalmannschaft auf den WM-Auftakt gegen Japan vor. Thilo Kehrer und Serge Gnabry berichten hier live und im TV über den Stand der Vorbereitung und die Stimmung im Team.

“Fast in jedem Dorf” fanden ukrainische Ermittler Leichen in den von russischen Truppen befreiten Gebieten, sagt der Chefkriminalbeamte der Ukraine. Sie waren hauptsächlich friedliche Bürger, die eingesperrt und gefoltert wurden. Mehr im Direktticket.

DUkrainische Behörden sagen, dass sie immer mehr Beweise für Gräueltaten finden, die von ehemaligen russischen Invasoren in den befreiten Gebieten um Cherson, Charkiw und Donezk begangen wurden. In den vergangenen zwei Monaten seien in diesen Gebieten bereits mehr als 700 Leichen entdeckt worden, sagte Generalstaatsanwalt Andriy Kostin im Staatsfernsehen.

Etwa 90 Prozent der Fälle betrafen Zivilisten. Außerdem seien etwa 20 Orte entdeckt worden, an denen Bürger verhört und inhaftiert worden seien, sagte Generalstaatsanwalt Kostin.

„Wir haben praktisch in fast jedem Dorf in der Region Charkiw Orte gefunden, an denen sie Zivilisten getötet haben“, sagte Kostin. Eine ähnliche Situation finden Ermittler nun in der kürzlich befreiten Region Cheerson in der Südukraine. “Und jeden Tag bekommen wir neue Informationen.”

Kyiv Independent hat die Nachricht ebenfalls aufgegriffen. Dort berichten Überlebende nun, wie sie gefoltert wurden. “Weißt du, was das Gruselige war?” sagte Maksym Nehrov aus Kherson in einem Interview: „Die Schreie anderer hören.

Alle Fortschritte im Live-Tick:

07:53 – Estland schickt elektrische Generatoren und Busse

Estland hilft der von Russland angegriffenen Ukraine beim Wiederaufbau ihrer kriegszerstörten Verkehrsinfrastruktur. Nach Angaben des Außenministeriums von Tallinn werden die Länder der Europäischen Baltischen Union und der NATO 27 Busse des öffentlichen Verkehrs an Kiew übergeben. Die Fahrzeuge werden im November und Dezember ausgeliefert, teilten die Ministerien der Europäischen Baltischen Union und des Nato-Landes am Samstagabend mit. Estland hatte zuvor im Sommer 17 gebrauchte Busse in die Ukraine geschickt.

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„Um der ukrainischen Gesellschaft zu helfen, während des Krieges so menschenwürdig wie möglich zu funktionieren, muss die Ukraine nicht nur militärisch und politisch, sondern auch mit humanitärer Hilfe unterstützt werden“, sagte Außenminister Urmas Reinsalu. Mit gespendeten Bussen kann die notwendige Spende geleistet werden, um ukrainischen Menschen in ihrem täglichen Leben zu helfen.

In Eigeninitiative kaufte der estnische Zweig des Lions Club außerdem 13 Strogeneration mit Spenden. Sie würden in den kommenden Tagen an Schulen und Einrichtungen für arbeitende Kinder in Notunterkünften in der Ukraine geschickt, sagte ein Vertreter der gemeinnützigen Organisation laut estnischen Medienberichten.

Estland ist mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern international einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine.

03:56 – Russlands Vereinbarung über Drohnen mit dem Iran

Russland hat einem US-Medienbericht zufolge mit dem Iran eine Vereinbarung getroffen, iranische Drohnen für den Krieg gegen die Ukraine in seinem Land zu produzieren. Die Arbeiten sind derzeit im Gange, und die Produktion soll innerhalb von Monaten beginnen, berichtete die Washington Post am Samstag unter Berufung auf Geheimdienstinformationen. Das Abkommen wurde Anfang November im Iran ausgehandelt.

Russland hat bereits Hunderte Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed-136 des Iran im Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt. Sie können einige hundert Kilometer fliegen, das Zielgebiet eine Weile umkreisen und dann mit einer Sprengladung auf das Ziel herabfliegen. Das russische Militär setzt Drohnen unter anderem für Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur ein. Mit einer eigenen Produktion kann Russland den Angriff ausweiten.

Die iranische Seite sei derzeit dabei, Designdokumente und wichtige Produktionskomponenten zu übergeben, schrieb die Washington Post. Er nannte drei Regierungsbeamte. Sie kennen die Folgen des Geheimdienstes, der den amerikanischen und westlichen Geheimdiensten zur Verfügung steht.

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