Start voller Selbstzweifel: Belgiens Stars sind alt geworden – Sport

– Formprobleme, Verletzungen und Zweifel beim WM-Start des ehemaligen Geheimfavoriten Belgien in Katar. Auch zu Hause gibt es keine gute Hoffnung.

Der ewige Favorit ist Geschichte. Belgiens Seniorenstars werden nur als Außenseiter mit Selbstzweifeln in die WM in Katar starten.

Vor dem ersten Spiel am Mittwoch in Al-Rayyan (20 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Kanada sind Eden Hazard, Romelu Lukaku und Co. sind aufgrund von Problemen oder Verletzungen mehr mit sich selbst als mit dem Gegner beschäftigt. „Wir haben eine gute Mannschaft, aber der Unterschied wird im hinteren Teil des Feldes passieren. Ich werde hier nie sagen, dass wir die erste Mannschaft sein werden“, sagte Borussia Dortmunds Thomas Meunier (31), der nach einer einwöchigen Pause angetreten ist wegen eines gebrochenen Jochbeins wurde es einfach besser.

Meunier fordert “gutes Denken”

Auch in der Öffentlichkeit wuchsen Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Roten Teufels. Dass dem Team von Trainer Roberto Martinez (49) eine weitere Ehre wie die dritte vor vier Jahren in Russland gelingt, halten die meisten für ausgeschlossen. Allerdings ist wie in Deutschland das Interesse der Nachbarländer für die WM in Katar sehr gering. Wahre Fans sind – auch aus finanziellen Gründen – in Katar rar und zu Hause sind die Zuschauermassen der dort noch immer beliebten Spiele in den meisten Restaurants gegen Fifa und WM nicht vorhanden. Fast flehend fordert Meunier “gutes Denken” auf.

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Bei nur vier Siegen aus den letzten zehn Spielen und einem 2:1-Unentschieden gegen Ägypten im WM-Finale ist das hart. „Die tiefen Gegner haben uns mit schnellen Pässen hinter die Abwehr erwischt“, warnte Real Madrids Torhüter Thibaut Courtois, der neben ManCitys Kevin De Bruyne der einzige Belgier war, der das sofort noch in die Welt hinausstrahlt. Gegen Alphonso Davies bald vom FC Bayern und Jonathan David vom OSC Lille ist das Schlimmste zu befürchten.

Der Rücktritt von Vincent Kompany nach der WM 2018 hinterließ eine bis heute nicht geschlossene Lücke in der Abwehr. Toby Alderweireld (33) von Royal Antwerpen ist kein geborener Verteidiger und Jan Vertonghen (35) vom RSC Anderlecht, ebenfalls alt, ist einer der vielen Angreifer im Team.

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Allein das Alter der meisten Protagonisten zeigt, dass Belgien seinen Zenit überschritten hat. Die Umbauzeit ist vorbei und den Senioren aus der goldenen Zeit liegt der Wunsch zugrunde, noch das zu erreichen, was ihnen vor vier Jahren mit einem 0:1 im Endspiel gegen den letzten Weltmeister Frankreich verwehrt blieb: Ja, wir können einen Titel holen. “Wir wollen so weit wie möglich kommen, das könnte unsere letzte Chance sein”, sagte Real-Madrid-Trainer Eden Hazard. Der 31-Jährige markierte eine Mannschaft, die an seine frühere Leistung nicht heranreichen konnte.

Debatte in Belgien über Hazard

Der Bruder von Borussia Dortmunds Thorgan Hazard ist seit seinem Wechsel vom FC Chelsea zu Real für 115 Millionen Euro in konstant schwacher Form. Der Mittelfeldspieler kam in dieser Saison erst dreimal in der Primera División zum Einsatz. Der Marktwert von Hazard liegt unter zehn Millionen Euro und in Belgien ist eine Debatte entbrannt, ob Hazard bei jedem WM-Start spielen soll.

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Die besten Spieler im Team sind nur Courtois (30), De Bruyne (31) und Lukaku (29). Aber es gibt auch einen Haken. Top-Stürmer Lukaku leidet seit Wochen an einer Oberschenkelverletzung und hat in dieser Saison kaum für Inter Mailand gespielt. Zumindest für das Auftaktspiel gegen Kanada scheiterte Lukaku.

“Es geht voran, aber es ist noch nicht da”, hofft Trainer Martinez, in der Schlussphase des Endspiels den Panzerangriff einsetzen zu können. Das Einzige, was unmöglich erscheint, ist, dass es sofort in Bestform hilft. Warum er überhaupt in Katar ist, wird jedoch nicht diskutiert. “Wir konnten es uns einfach nicht leisten, Lukaku nach Hause zu schicken”, schrieb Ex-Nationaltrainer Marc Wilmots in einem Bericht für Nieuwsblad.

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