Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 02:46 Bericht: US-Sicherheitsberater verhandelt mit Putin-Beratern wegen nuklearer Spannungen +++

Ukrainekrieg im Liveticker
+++ 02.46 Uhr Meldung: US-Sicherheitsberater bespricht nukleare Spannungen mit Putin-Berater +++

Laut einem Zeitungsbericht versucht der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, den Atomkrieg in der Ukraine zu deeskalieren. Das Wall Street Journal schrieb, Sullivan habe in den letzten Monaten geheime Gespräche mit dem Kreml-Berater Juri Uschakow und dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew geführt, die nicht öffentlich bekannt gegeben wurden. Die Gespräche fanden statt, als die Regierung in Moskau ihre nukleare Rhetorik verschärfte und der Ukraine wiederholt vorwarf, ohne handfeste Beweise den Einsatz einer radioaktiven „schmutzigen Bombe“ zu planen. Die Ukraine hat wiederholt erklärt, dass sie nicht beabsichtigt, eine solche Bombe einzusetzen. Die Kiewer Regierung wiederum warf Russland solche Pläne vor und machte dann die Ukraine für den Einsatz dieser weltweit verbotenen Waffen verantwortlich.

+++ 01:21 EZB und UniCredit streiten über Präsenz Russlands +++
Die Europäische Zentralbank (EZB) widersetzt sich einem Zeitungsbericht zufolge den Plänen des italienischen Kreditgebers UniCredit, sich trotz des Krieges in der Ukraine nicht aus Russland zurückzuziehen. Die EZB betrachtet die Präsenz des russischen Geldhauses als unnötige Risikoquelle und übt weiterhin Druck auf die Bank aus, sich aus dem Land zurückzuziehen, schreibt die “Financial Times”. Die EZB und UniCredit reagierten zunächst nicht auf Anfragen zur Stellungnahme.

+++ 00:14 Scholz und Biden sind sich einig: Kiew “unterstützt weiterhin so viel wie wir können” +++
Bei einem Telefonat mit US-Präsident Joe Biden spricht auch Bundeskanzler Olaf Scholz über Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Scholz und Biden haben „die andauernden Raketenangriffe auf zivile Infrastruktur, insbesondere Energieversorgungsanlagen“ in der Ukraine verurteilt, erklärt der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner. Beide hatten auch ihre Entschlossenheit bekräftigt, “Kiew weiterhin nach besten Kräften zu unterstützen”. Die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach einem „gerechten Frieden verdient volle Unterstützung“.

+++ 23.08 Uhr Selenskyj: Irans Unterstützung für Russland fördert Krieg +++
Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Waffenlieferungen des Iran an Russland scharf kritisiert. „Der Iran unterstützt das terroristische Regime Russlands und trägt dazu bei, den Krieg und damit die Bedrohungen für die Welt durch Russlands Angriffskrieg zu verlängern“, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Ohne die Unterstützung Teherans für Moskau seien “wir dem Frieden näher”, sagte der ukrainische Staatschef.

+++ 22.11 Uhr Selenskyj: Russen erleiden schwere Verluste im Osten und schließen sich zu neuen Infrastrukturangriffen zusammen +++
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Russland bei anhaltenden Angriffen in der östlichen Region Donezk schwere Verluste erlitten. Zudem bereite Russland neue Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine vor, sagt Selenskyj in seiner nächtlichen Videoansprache. Er glaubt, dass Russland seine Streitkräfte für die Möglichkeit wiederholter groß angelegter Angriffe auf die Infrastruktur konsolidiert.

+++ 21:37 Generalstab: Kiewer Soldaten zerstören Gebäude in Cherson, in denen sich russische Soldaten aufhielten +++
Nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine wurde im Dorf Kachowka in Cherson ein Gebäude zerstört, in dem etwa 200 russische Soldaten lebten. Die Ergebnisse dieses Angriffs würden von russischer Seite “sorgfältig verschwiegen”, hieß es. In der Nähe von Radensk wurde eine Kolonne russischer Panzerfahrzeuge zerstört. Informationen können nicht unabhängig überprüft werden. Russische Besatzungstruppen versuchen seit Tagen, die Einwohner von Cheerson zum Verlassen des Gebiets zu bewegen. Das ukrainische Militär will das seit März unter russischer Kontrolle stehende Gebiet so schnell wie möglich zurückerobern.

+++ 21:02 Taiwanesischer freiwilliger Kämpfer stirbt nach Verwundung in Luhansk +++
Ein Mann aus Taiwan, der sich freiwillig zum Kampf in der Ukraine gemeldet hatte, ist auf dem Schlachtfeld gestorben, teilte das Außenministerium von Taipeh mit. Das Ministerium sagte, der ukrainische Feldkommandant habe den Tod des 25-jährigen Tseng Sheng-kuang bestätigt, der bei einer freiwilligen Armeeeinheit diente. Das Ministerium nannte keine Todesursache, aber die Taiwan News Agency (CNA) sagte, er sei bei Kämpfen in der östlichen Stadt Luhansk verletzt worden und an Blutverlust gestorben. „Wir sprechen unserem Kameraden, der sein Leben im Krieg in der Ukraine geopfert hat, unser aufrichtiges Beileid aus und würdigen seinen Geist, der den Ukrainern hilft, Freiheit und Demokratie zu verteidigen“, sagte das Ministerium in einer Erklärung. Tseng gilt als das erste taiwanesische Opfer des Krieges in der Ukraine.

+++ 20:34 Russische Einwohner beschuldigen Ukraine für Stromausfall +++
Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben die russischen Invasoren in der Region Cherson in der Ukraine einen von der Ukraine durchgeführten Sabotageakt als Ursache für den heutigen Wasser- und Stromausfall in Cherson und den umliegenden Gebieten verantwortlich gemacht. Der “Terroranschlag” beschädigte drei Stromleitungen in der Umgebung. Beweise dafür wurden nicht vorgelegt.

+++ 19:53 Ukraine wirft Russland Zerstörung ziviler Schiffe vor +++
Das ukrainische Militär wirft Russland umfangreiche Schäden an zivilen Schiffen vor, die an den Ufern des Flusses Dnipro in der südlichen Region Cherson angedockt sind. Ein Sprecher des ukrainischen Generalstabs sagte, aus beschädigten Schiffen sei Öl ausgetreten. Er beschuldigt auch russische Streitkräfte, Motoren und andere Ausrüstung von Schiffen beschlagnahmt zu haben. Vom russischen Verteidigungsministerium liegen noch keine Informationen vor. Die Rückeroberung von Cheerson wäre eine große Niederlage für das russische Militär. Von Russland in die Region Cherson entsandte Beamte hatten zuvor berichtet, dass Moskau seine Truppen vom Westufer des Flusses Dnjepr abziehen könnte.

+++ 19:25 Berater von Selenskyj: Ukraine und Kiew halten trotz Angriff auf Energieinfrastruktur +++
Der Berater des Präsidenten der Ukraine, Mykhailo Podolyak, twitterte, dass die Ukraine und Kiew trotz russischer Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur bestehen werden. Wie genau? “Einfacher Backup-Plan”: Luftverteidigungseinsatz, Infrastrukturschutz und Versorgungsoptimierung. Und Kyrylo Timoschenko, der stellvertretende Leiter des Büros des Präsidenten, versicherte den Bewohnern von Kiew, dass der Stromausfall noch unter Kontrolle sei. “Heute ist die Situation der Stromversorgung der Verbraucher in der Hauptstadt schwierig”, schrieb der stellvertretende Leiter des Büros des Präsidenten im Telegraph.

Hier können Sie frühere Ereignisse im Krieg in der Ukraine nachlesen.

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