Wann ist der Start? Wie funktioniert das?


Auch in Deutschland wird es bald ein Mobilfunk-Warnsystem geben, eine Art Katastrophen-SMS. Wann hat es angefangen? Wie genau funktioniert es? Überblick.

Nach dem ersten nationalen Warntag am 10. September 2020; Die meisten Menschen werden sich hauptsächlich wegen seines Schadens daran erinnern, Einen weiteren solchen Tag soll es am 8. Dezember geben. Dann erhalten Sie um 11 Uhr weitere Testwarnungen über Kommunikationskanäle wie Funk. Fernseher oder Erinnerungs-Apps. Aber dieses Jahr Cell Broadcast (CB), eine Innovation, die in einigen europäischen Ländern alltäglich geworden ist. Es ist ein Warnsystem über Mobiltelefone. Aber diese spezielle SMS-Benachrichtigung wird nicht jeden erreichen. Alle Fragen zum geplanten CB „DE-Alert“ in Deutschland auf einen Blick.

Was ist Mobilfunk?

Cell Broadcasting ist eine Technologie zum Senden von Nachrichten über ein Mobilfunknetz. Die Bundesschutz- und Katastrophenhilfe (BBK) kann damit Warnungen an Mobiltelefone und Smartphones senden, auf denen es installiert und empfangsbereit ist. Die Nachricht wird über Mobiltelefone gesendet. Denn jedes Handy befindet sich in einer sogenannten Funkzelle: dem von seinem Netz abgedeckten Bereich. Das Gerät ist dort registriert. BBK erklärt: „Ein zentraler Verteiler einer Funkzelle kann in Gegenrichtung Warnmeldungen an alle mobilen Endgeräte senden.“ Ein Mobilfunkmast sendet nur eine SMS an ein bestimmtes Gerät, aber er sendet eine CB-Nachricht an alle Geräte in seiner Zelle.

Für Bevölkerung Ein CB-Alarm sieht immer noch wie eine normale Textnachricht aus. Jedoch, Das Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr (BMDV) erklärt, dass es nicht nötig sei, den Warnhinweis erst zu öffnen, um ihn zu lesen: „Die Meldung wird direkt auf den Bildschirm gepusht und kann sogar mit dem Alarmton des Handys im Lautlosmodus kombiniert werden .”

„DE Alert“: Warum wird Cell Broadcast gerade jetzt in Deutschland eingeführt?

In Notfallsituationen, Die Bundesregierung nutzt bereits ein modulares Warnsystem, das verschiedene Übertragungswege mischt: Funkdurchsagen; Laufbänder im Fernsehen; Dabei werden bereits unterschiedliche Übertragungswege genutzt, etwa Sirenen oder Push-Alerts über die Nina- oder Katwarn-Apps. Nichtsdestotrotz, Experten fordern seit langem ein CB-System für Deutschland. Ein ausgefallener Warntag vor zwei Jahren zeigte, dass viele Maschinen nicht funktionierten oder technische Warnsysteme unzureichend waren. Im Juli 2021 kamen bei Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mehr als hundert Menschen ums Leben. Die BundesregierungSchaffung einer Rechtsgrundlage für Cell Broadcast in Deutschland.

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Allerdings hinkt Deutschland etwas hinterher: 2018 hat der Rat der Europäischen Union eine neue Richtlinie zum European Electronic Communications Code verabschiedet. Demnach werden alle EU-Mitgliedsstaaten bis zum 21. Juni 2022 über ein mobiltelefonbasiertes Warnsystem für den Bevölkerungsschutz mit dem Namen „EU Alert“-System verfügen. Jedoch, Der Gesetzgeber hat Netzbetreibern und Smartphone-Herstellern bis Februar 2023 Zeit gegeben, das Warnsystem technisch umzusetzen. Bis Ende Februar 2022; Die Bundesnetzagentur hat laut BBK eine Technische Richtlinie „DE-Alert“ erlassen, die die technischen Voraussetzungen für die Einführung des Mobilfunks festlegt.

In welchen Ländern ist Cell Broadcast verfügbar?

Einige europäische Länder haben die EU-Richtlinie bereits eingeführt:

  • Die Niederlande
  • Litauen
  • Rumänien
  • Hey
  • Italien
  • Frankreich
  • Spanien

Andere Länder wie Portugal haben CB-Systeme und geben häufig Warnungen vor lokaler Waldbrandgefahr heraus.

Wann wird die deutsche Zelle “DE-Alarm” ausgestrahlt?

Laut Bundesbank Die Einführung des neuen Benachrichtigungskanals ist noch nicht abgeschlossen. Das Bundesamt schreibt: „Mit dem bundesweiten Warntag 2022 beginnt in Deutschland die intensive Testphase des neuen Warnkanals des neuen Cell Broadcast.“ am Tag der Warnung; Beim ersten Mal sollte eine Testwarnmeldung mit der höchsten Warnstufe gesendet werden.

Ansonsten sollte das System während der Testphase nicht regelmäßig genutzt werden. „Damit der Betrieb rechtzeitig aufgenommen werden kann, bauen die beteiligten Akteure sukzessive die notwendigen Anwendungen und technischen Einrichtungen aus, um den Mobilfunk als Warninstrument zu nutzen“, so das BBK. Daher soll die Zellübertragung nach der Testphase bis Ende Februar 2023 aktiviert werden.

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Was sind die Vorteile von Cell Broadcast?

Wer schon einmal versucht hat, an Silvester eine SMS zu versenden, weiß, dass die Mobilfunknetze zu dieser Jahreszeit mit mehreren SMS überfordert sein können. Dann erreicht die Kurznachricht den Empfänger möglicherweise gar nicht oder verzögert sich um einige Stunden. Mit CB, Es besteht keine solche Gefahr; BMDV erklärt: „Der Versand von CB-Meldungen ist auch bei Überlastung des Mobilfunknetzes möglich, da nur eine geringe Netzkapazität benötigt wird.“

Außerdem müssen Sie keine App herunterladen, um die Benachrichtigung zu erhalten. Es macht die Anwendung sehr einfach. Die Verbraucherzentrale erklärt, dass der Datenschutz noch einen weiteren Vorteil hat. Die Technologie kann völlig anonym durchgeführt werden. Die Empfänger müssen sich nirgendwo registrieren oder persönliche Daten angeben. „Warnhinweise sind zum Beispiel wie das Programm eines Radiosenders“, erklärt die Verbraucherzentrale. Auch Mobilfunkanbieter Vodafone teilte mit: „Bei der Übermittlung werden keine personenbezogenen Daten erhoben oder verarbeitet.“ zum Beispiel, Anders als Benachrichtigungen per SMS. Um dies zu tun, Der Absender muss die Handynummer kennen.

Welche Nachteile hat Mobilfunk?

Der Nachteil der Technologie ist, dass Nachrichten nur über CB gesendet werden. Wetterkarten oder Karten von gefährdeten Regionen wie Überschwemmungsgebieten können damit nicht übertragen werden. Aber auch die technischen Grundlagen sind schwach. „Der Mobilfunk ist eine technisch sehr komplexe Warnung“, schrieb das BBK. Mit anderen Worten, es gibt viele Stellen, an denen Probleme auftreten können.

Eine Hürde stellen die Betriebssysteme von Mobiltelefonen dar. Sie müssen aktuell sein, um die Kommunikation über CB zu ermöglichen. Jedoch, Etwa ein Drittel aller Android-Smartphones läuft mit einer älteren Version. CB kann nicht angenommen werden. Als weitere Empfangsfaktoren nennt das BBK die SIM-Karte und die Firmenhardware des Telefons. Außerdem müssen Mobilfunkanbieter den Dienst aktivieren.

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Wie viele CB-fähige Geräte es in Deutschland hat, kann das BBK derzeit nicht sagen. Aufgrund der kurzen Lieferzeit wurde jedoch bekannt, dass der nationale Erinnerungstermin 2022 im Sommer um drei Monate auf Dezember verschoben wurde, damit jedes fünfte Handy die Nachrichten empfangen kann.

Welche Geräte können Mobilfunk empfangen?

Laut BMDV können auch ältere Handys CB empfangen. Smartphones sind dafür nicht erforderlich. Jedoch, Ein Gerät muss eingeschaltet und empfangsbereit sein; Kompatibel mit Mobilfunk. Vodafone etwa rät seinen Kunden, rechtzeitig vor dem 8. Dezember zu prüfen, ob das eigene Gerät die Cell-Streaming-Funktionalität unterstützt. Dafür, Auf dem Smartphone müssen CB-kompatible Betriebssysteme installiert sein. Dann sind Sie bereit, die folgenden Geräte zu akzeptieren:

  • Alle iPhones (Apfel) ab Betriebssystemgeneration 6s iOS. 16.1 oder 15.7.1 und 15.6.1
  • Geräte mit Android Betriebssystem ab Version 11

Falls diese Versionen geräteseitig noch nicht vorhanden sind. Mobilfunkanbieter empfehlen ihren Kunden, das entsprechende Update zu installieren.

Bei manchen Mobiltelefonen muss der CB-Empfang zusätzlich manuell aktiviert werden. Auf dem iPhone, Dies kann in den Einstellungen über den Menüpunkt „Benachrichtigungen“ erfolgen. „Extremes Risiko“ im Abschnitt „Cell Broadcast Warnings“ unten; Es gibt einen Abschnitt mit drei Checkboxen „Risikoinformationen“ und „Testwarnungen“.

Android-Nutzer finden die Einstellung meist im Einstellungsmenü in einem Untermenü wie „Sicherheit & Notfall“. Je nach Hersteller heißt der Teil, der die Meldung ein- und ausschaltet, „Wireless Emergency Alerts“ oder „Emergency Alerts for Mobile Devices“.



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