Zinswende: Europäische Zentralbank dreht an der Zinsschraube: Profitieren Sparer nun? | Nachricht

• EZB erhöht Zinsen
• Banken bringen den Sparern Zinsen
• Fokus auf Realzinsen

Die EZB wird die Zinsen erneut anheben

Monatelang in der Dominanz Eurozone Hohe Inflation, erneut angeheizt durch den Krieg in der Ukraine. Um den Inflationsdruck zu mildern, folgte die Europäische Zentralbank (EZB) dem Beispiel der US-Notenbank und kündigte im Sommer eine Zinsänderung an. mit dem dritten Ratenerhöhung In diesem Jahr hat die Notenbank Ende Oktober den Leitzins auf 2,00 Prozent angehoben. Straffere Zinssätze beeinträchtigen die Fähigkeit der Geschäftsbanken, neues Geld von der Zentralbank zu erhalten. Und Sparer und Kreditnehmer spüren die Auswirkungen.

Haupt-Upgrade-Betrag, Einzahlungsbetrag und maximaler Upgrade-Betrag

Spricht man vom Leitzins der EZB, ist meist der Leitzins gemeint. Dieser Zinssatz definiert die Konditionen, zu denen sich Banken bei der EZB Geld leihen können. Wenn der Leitzins auf einem höheren Niveau liegt, steigen auch die Kosten für die Banken, Kredite gegen Sicherheiten aufzunehmen. Auch institutionelle Kreditnehmer sollten mit höheren Rückzahlungen rechnen. Der Einlagezinssatz, auch Einlagesatz genannt, bestimmt hingegen den Zinssatz, zu dem Finanzinstitute überschüssige Gelder über Nacht bei der Zentralbank anlegen. Dies ist eine äußerst kurzfristige Anlagemöglichkeit, die es Banken ermöglicht, von hohen Zinsen zu profitieren. Der Leitzins definiert die Konditionen, zu denen Geschäftsbanken über Nacht Geld von der EZB erhalten können.

Kommen jetzt Einsparungen ins Spiel?

Höhere Zinsen bedeuten zwar mehr Kosten für die Banken, dank der Einlagenzinsen erhalten die Institute aber einen höheren Anteil des bei der EZB stehenden Geldes – ein Vorteil, von dem die Kunden der Banken profitieren können. Da Sparer in den letzten Jahren in einem Niedrigzinsumfeld mit Negativzinsen bestraft wurden, kündigen immer mehr Banken an, ihren Kunden Sparzinsen anbieten zu wollen. So hat die ING-Bank angekündigt, als erste Großbank in Deutschland die Tagesgeldzinsen zurückzubringen. Die DKB hat nun nachgezogen. Andere Institutionen können diesem Beispiel folgen. „Endlich erreicht die Zinswende auch die Sparer“, sagt Oliver Mayer, Geschäftsführer von Verivox. “Je nach Laufzeit und Marktsegment verdoppeln oder verdreifachen sich die Sparzinsen schon mal in wenigen Wochen. In naher Zukunft dürfte die Zinsrally Fahrt aufnehmen und klassische Sparanlagen irgendwann rentablere Renditen bringen.” Moritz Felde, neben Konkurrent Check24, zeigte sich optimistisch: „Aktuell sehen wir eine deutliche Rückkehr klassischer Geldanlagen wie Tagesgeld- oder Termingeldkonten“, sagte der Geschäftsführer des Finanzdienstleistungsbereichs der Deutschen Presse-Agentur.

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Tagesgeld oder Festgeld?

Ein Tagesgeldkonto kann laut “Handelsblatt” vor allem für Sparer sinnvoll sein, die ihr Geld zumindest teilweise vor Inflation schützen wollen, es aber jederzeit nutzen können. Hohe Zinsen seien hier zwar nicht zu erwarten, stellten aber eine gute Option dar, wenn das Geld bis jetzt unverzinst auf dem Konto bleibe, Bankkunden sollten aber die Vertragsbedingungen genau studieren, erklärte das Wirtschaftsblatt. Details können hier bei Bedarf ausgeblendet werden. Der Zinssatz kann sich theoretisch täglich ändern.

Für Festgeldkonten hingegen werden feste Zinssätze garantiert. Das kann laut Handelsblatt vor allem für Sparer interessant sein, die nicht ständig prüfen wollen, ob ihr angelegtes Geld auch die besten Zinsen bringt. Allerdings gelten hier oft Mindestanlagesummen. Manche Banken verlangen neben einem Festgeldkonto auch ein Girokonto.

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Die Zinsentscheidungen der EZB werden verzögert und erreichen die Banken

„Sparer müssen nach wie vor strategisch vorgehen“, warnt er.t-online„Daher werden die Zinsentscheidungen der EZB nur säumige Kreditinstitute treffen. Wenn mit weiteren Leitzinserhöhungen zu rechnen ist, kann es sich daher lohnen, auf bessere Konditionen für lange Laufzeiten zu warten.“ Das rät Andreas Jalsovec von „ Biało.de“ soll die Anlageklasse an niedrigen Zinsen festhalten. Sparer können sich stattdessen für kurzfristige Geldanlagen mit Laufzeiten von drei, sechs oder maximal zwölf Monaten entscheiden.

Auch die Sparquote der Banken ist eine Ermessensentscheidung, daher bietet es sich an, verschiedene Banken zu vergleichen.

Inflation frisst Ersparnisse auf.

Zudem ist zu beachten, dass in einem Umfeld hoher Inflation das angelegte Geld an Kaufkraft verliert. Für eine positive Rendite sollte gleichzeitig der Preisdruck nachlassen. „Wenn die Schere zwischen Inflation und Einlagenzins groß bleibt, wird die Inflation weiter an den Einlagen der Sparer nagen“, warnt das Vergleichsportal Verivox. Der Realzins, also der Nominalzins abzüglich der Inflation, ist derzeit negativ. Der Kaufkraftverlust wird durch steigende Leitzinsen reduziert, jedoch um einen geringen Betrag.

Schadensersatz für Kreditnehmer

Wenn die Banken zusätzliche Kosten berücksichtigen müssen, um Geld bei der EZB zu leihen, werden diese an die Kreditnehmer weitergegeben. Bei der Kreditvergabe gehen die Institute mit besonderer Sorgfalt vor, wie Christina Banier, Professorin für Banking and Finance an der Joss-Liebig-Universität Gießen, dem Patienten erklärt: „Wenn eine Bank eine Anfrage erhält, prüft sie den Kreditnehmer genau und denkt darüber nach.“ Ob sie sich künftig die deutlich teureren Zins- und Tilgungszahlungen leisten kann“, sagt der Experte.

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Der Aktienmarkt leidet unter hohen Zinsen

Zu beachten ist laut Verivox, dass sich hohe Guthabenzinsen in der Regel negativ auf den Aktienmarkt auswirken. Unternehmen sind mit hohen Fremdkapitalkosten konfrontiert, was ihr Investitionspotenzial verringert. Dies kann zu einem Rückgang der Verkaufszahlen führen, was wiederum dazu führen kann, dass der Aktienkurs fällt. Die Abwanderung der Anleger von der Börse auf Tagesgeld- und Festgeldkonten reduziert das Interesse am Aktienmarkt, was sich wiederum negativ auf die Aktienkurse auswirkt. Laut biallo.de sagte Robert Halver: „Der natürliche Feind der Aktienmärkte sind die Zinsen.“ Für eine bessere Stimmung an der Börse müsse die Inflation sinken, „damit die Zinserhöhungspolitik endet“, so der Experte.

Redaktion finanzen.net

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